Geschichte

Nova Orchester Wien

Das Nova Orchester Wien entstand aus einem Konzert, das 2020 für das G20-Wirtschaftsforum digital übertragen wurde. Unter der musikalischen Leitung von William Garfield Walker wollten die Musikerinnen und Musiker nach diesem ersten gemeinsamen Abend weiterspielen. Aus der Begegnung wuchs ein Orchester.

Auf das erste öffentliche Konzert 2021 im Brahms-Saal des Musikvereins folgten weitere Programme 2022 und 2023 – im Musikverein und im Wiener Konzerthaus. Mit jeder Aufführung gewann die gemeinsame Arbeit an Kontur: Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Orchestern und Ensembles fanden hier eine eigene musikalische Sprache.

Ein besonderer Höhepunkt war 2024 BRUCKNER NOW! im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. In Zusammenarbeit mit der Internationalen Bruckner-Gesellschaft stellte Nova Bruckners Vierte neben Werke von Verdi und Debussy. Seit den Anfängen musizierte das Orchester unter anderem mit Narek Hakhnazaryan, Pieter Wispelwey sowie Künstlern der Wiener Staatsoper, darunter Maria Nazarova und Adrian Eröd.

2025 begann die Kulturpartnerschaft mit UNICEF Österreich. Beim Benefizkonzert im Großen Musikvereinssaal bildete Brahms’ Erste Symphonie den symphonischen Schwerpunkt. Das Programm zum 125-jährigen Bestehen der Universal Edition führt diese Arbeit 2026 weiter: Musikgeschichte nicht als Rückblick, sondern als lebendige Aufgabe für das Orchester von heute.

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Das Gründungskonzert gab Musikern einen Anlass, auch während der Einschränkungen des Jahres 2020 gemeinsam zu proben und aufzutreten. Der Wunsch, diese Arbeit fortzusetzen, wurde zur Basis von Nova: Aus einem Projekt entwickelte sich eine dauerhafte musikalische Zusammenarbeit.

Im Herbst 2020 wurde aus einem geplanten Projekt mit dem Österreichischen Kulturforum in Mailand eine Übertragung zum österreichischen Nationalfeiertag, als die Reisebeschränkungen zurückkehrten. Es folgten das öffentliche Brahms-Saal-Konzert im Jahr 2021 und weitere Programme im Jahr 2022. Der Mozart-Saal des Konzerthauses im Jahr 2023 und anschließend die großen Säle eröffneten weitere akustische und künstlerische Möglichkeiten.